Sony 85mm f/1.8 im Porträttest: Mein Erfahrungsbericht

Sony 85mm f/1.8 im Porträttest: Mein Erfahrungsbericht

Sony 85mm f/1.8 im Porträttest: Mein Erfahrungsbericht mit Technik-Facts & Bildbeispielen

Wenn ich ehrlich bin: Das Sony 85mm f/1.8 hat sich ganz langsam, aber dafür sehr nachhaltig zu meinem absoluten Lieblingsobjektiv für Porträts entwickelt.
Kein „Liebe auf den ersten Klick“, sondern eher eine Beziehung, die mit jedem Shooting gewachsen ist.

In diesem Artikel zeige ich dir:

  • Warum ich das 85er für Porträts liebe
  • Wie es sich im Alltag schlägt – auch bei Video
  • Welche technischen Fakten wirklich wichtig sind
  • Und natürlich: Beispielbilder aus echten Shootings

Warum ich das Sony 85mm f/1.8 liebe

Am Anfang war das 50mm mein Favorit – und ich nutze es auch heute noch sehr gerne.
Sobald ich Platz habe, greife ich automatisch zum 85mm. Warum?

  • Der Look ist einfach einzigartig: tolles Bokeh, schöne Kompression, super Freistellung.
  • Ich muss den Menschen nicht zu nah kommen – das macht gerade bei Business- oder TFP-Shootings viel aus.
    Viele fühlen sich so entspannter, bewegen sich natürlicher und wirken authentischer.

Diese Kombination aus Nähe im Bild, aber nicht physisch, ist für mich das größte Plus dieses Objektivs.

Technischer Deep Dive – was steckt im 85mm f/1.8?

Verarbeitung & Design

  • Gewicht: ca. 371 g – leicht für ein 85er
  • Fokus-Hold-Button & AF/MF-Switch – praktisch beim Shooten
  • Kein offizielles Wettersiegel, aber solide gebaut

Autofokus

  • Dual Linear Motor = schnell, leise, präzise
  • Eye-AF mit Sony A7IV/A7SIII funktioniert super
  • Gerade bei Porträts mit f/1.8 wichtig, weil der Schärfebereich schmal ist

Bildqualität

  • Randscharf schon bei Offenblende
  • Traumhaftes, cremiges Bokeh
  • Kaum chromatische Aberration (außer in sehr harten Gegenlichtsituationen)

Umgang mit Licht

  • Funktioniert in allen Lichtlagen: von weichem Sonnenlicht bis Kunstlicht
  • Für Video: ND-Filter Pflicht, um die 180°-Shutterregel einzuhalten (z. B. bei 60fps = 1/120s)

Einsatz im Videobereich – meine Erfahrung

Auch im Videobereich liefert das 85mm richtig ab. Gerade wenn ich cinematische Looks will, ist es meine erste Wahl.
Aber: Es ist nicht gerade das leichteste, deshalb greife ich beim Filmen mit dem Gimbal gerne mal zum 50mm, einfach wegen der Kompaktheit.

Tipp für Filmer:

  • ND-Filter ein Muss, gerade bei Tageslicht
  • Bild wird sehr cineastisch bei Offenblende f/1.8
  • Fokus zieht butterweich – aber bei manuellem Fokus etwas sensibel

Lieblingsshooting mit dem 85mm

Vor kurzem hatte ich ein Business-Shooting mit dem 85er – und die Ergebnisse sprechen für sich.
Das Bokeh, die Tiefe, die Freistellung – all das hätte ich mit einem 50mm zwar auch gut hinbekommen,
aber nicht so kraftvoll und "on point".

📍 Merksatz für mich: Wenn ich den Platz habe, ist das 85mm fast immer die stärkere Wahl.

Fazit: Lohnt sich das Sony 85mm f/1.8?

Kurz gesagt: Ja. Absolut.
Wenn du den Platz hast und vor allem Menschen fotografierst, ist das 85mm ein echter Gamechanger.

Aber:

  • Wenn du viel drinnen oder in kleinen Räumen shootest, könnte das 50mm praktischer sein.
  • Beides zu haben, macht dich maximal flexibel – genau das mache ich.

🎯 Mein persönlicher Tipp:
Für Businessporträts, Outdoor-Shootings und jedes Setup, bei dem du Platz hast – greif zum 85er.
Es liefert einfach diesen besonderen Look, den Kund:innen und Models sofort lieben.

Beispielbilder mit dem Sony 85mm f/1.8

Hier ein paar Shots aus echten Shootings mit dem Objektiv – unbearbeitet oder nur leicht optimiert in Lightroom.

  • Business Shooting Outdoor
    Sommer, offenes Bokeh, natürlicher Look
    (f/1.8, ISO 200, 1/640s)
    Fotograf Bremerhaven Businessporträt
  • Low-Light Shooting bei Nacht
    Mit zusätzlichem Licht
    (f/1.8, ISO 800, 1/100s)
    Low-Light Porträt bei Nacht
  • Sportfotografie
    Bedeckter Himmel, weiches Licht
    (f/1.8, ISO 200, 1/1600s)
    Sportshoot mit 85mm

FAQ – Schnell beantwortet

Ist das Sony 85mm f/1.8 besser als das 50mm?
Kommt drauf an. Für Porträt: oft ja. Für Alltag oder enge Räume: 50mm.

Brauche ich einen ND-Filter für Video?
Ja, definitiv – sonst ist deine Verschlusszeit zu kurz.

Ist das Objektiv für Anfänger geeignet?
Ja! Super Preis-Leistung und einfach zu bedienen.

Du planst ein Business-Shooting oder brauchst frische Portraits für dich oder dein Team?

Dann schreib mir gerne über mein Kontaktformular →

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